| DATUM | AKTIVITÄT | BEMERKUNG |
| 03.02.2010 | Abflug 7.30Uhr Ankunft 16:45 Uhr | Erstmal nach Mombasa / Kenia fliegen und dann heim nach Frankfurt. Der Urlaub ging viel zu schnell rum. |
| 02.02.2010 | Am letzten Tag in Tansania heißt es früh aufstehen und die Morgensonne im Tarangire Nationalpark nutzen | Tarangire liegt ganz in der Nähe der Lodge. Ein Reifen ist über Nacht platt geworden. Der wird erstmal zur Reparatur gebracht. Dann ab in den Park. Anfangs alles sehr schön. Tierdichte natürlich nicht so hoch wie im Ngorongoro. Dann Angriff der TseTse-Fliegen. Formatierte Angriffe wie bei Hitchkocks "Die Vögel". Die Mädels sind stark beieindruckt. Wir schliessen das Hardtop machen alle Fenster zu und sitzen jetzt, statt im Offenen Wagen zu stehen. Die Hitze ist unerträglich. Wir brechen unsere Tour verfrüht ab. Zurück zum Hotel. Der Tag war, verglichen mit den anderen, (auch durch die lange Fahrerei ==> von 8 - 17 Uhr im Wagen) nicht so gut. |
| 01.02.2010 | Tagesausflug in den Ngorongoro Krater | 16:17
Uhr (Ralf) :"Zebra, Hyäne, Gnu, Wasserbüffel, Antilope, Nashorn,
Flusspferd, Elefant, Löwe ... Alles traumhaft schön, heiss, staubig und
beeindruckend." 15:22 Uhr (Ralf): "Fahren gerade aus dem Ngorongoro Krater zurück ins wunderschöne Naturhotel. NP war grandios (und sehr staubig)." |
| 31.01.2010 | Fahrt in den Manyara Nationalpark von Moshi über Arusha und Tierbeobachtung | 16:24 (Ralf): "Haben heute Lake Manyara besichtigt und viele Tiere gesehen und geknipst. Jetzt in der Lodge mitten in der Wildnis im Massai Gebiet. Sehr schön. Viel geschwitzt." 16:15 Uhr (Siri): "Haben heute mit Elefanten und Wasserbüffeln 2 der Big Five abgehakt. Ausserdem Giraffen, Paviane, Blue Monkeys, Impalas, Hippos, Marabu, Gnus und Zebras (etwas weiter weg). Sind jetzt total platt von Hitze und Geschaukel in der Elephant Lodge. Wohnen in Zelten auf festen Böden und Terasse und mit gemauertem Anbau für Bad und Dusche." Wer sich die Lodge, die mitten in der Natur im Massai-Land liegt, mal näher ansehen möchte klickt hier! 9:02 Uhr (Ralf): "Heute morgen erstmal längere Fahrt in den Manyara NP. Schon einige Massai gesehen." |
| 30.01.2010 Sa | Ruhetag; Möglichkeit zur City Tour in Moshi Kilemakyaro Lodge | 7:43 Uhr (Ralf): "Heute gehts nach Moshi auf ne Stadt Tour. Ggf shoppen. Bin schon ganz gespannt." 14:26 Uhr (Ralf): "Wir sind zurück aus Moshi, wo wir mit Freddy eine Stadtführung gemacht haben. Now relax am Pool. Bitte zuhause Schnee verschwinden lassen." |
| 29.01.2010 Fr | Abstieg zum Mweka Gate; Gegen Mittag im Hotel Höhe Mweka Gate: 1800 Kilemakyaro Lodge | 11:10
Uhr (Ralf): "Heute vormittag nochmal 3Std durch den wunderschönen Wald
zum Mweka Gate gewandert. Dann ein Drink mit der Mannschaft und Urkunde
erhalten. Jetzt 13 Uhr zurück zum Hotel. Gleich ausgiebig duschen.
Später Pool. Es ist sehr schön hier." 12:20 Uhr (Ralf): "Schnee, was ist das? Wir flüchten vor der Sonne." |
| 28.01.2010 Do | Tagaufstieg zum Uhuru Peak und Abstieg zum Mweka Camp Höhe Uhuru Peak: 5895 Höhe Mweka Camp: 3830 | 17:09
Uhr (Ralf): "Abstieg war schnell lang und anstrengend. Sind auf 3100m
im Mweka Camp. Alles gut. Morgen noch einen halben Tag." 8:58 Uhr (Ralf) : "So, jetzt Gipfel um 8:20 Uhr auch für mich! Dann anstrengender Abstieg, jetzt Pause dann wieder Abstieg. John und ich allein am Gipfel." 8:06 Uhr (Siri): "Es war ein tolles Erlebnis, war sogar am Anfang ganz allein alleine nur mit John oben. Ralf gings heute gut und ich finde es richtig, dass er es nochmal versucht hat. Er müßte mittlerweile auf dem Abstieg sein und sollte in der nächsten Stunde eintreffen. Dann gibts Lunch und Abstieg nach Mweka." 7:41 Uhr (Siri): "War gestern allein auf dem Gipfel!! Ralf und Vera gings nicht so gut. Vera ist sogar wieder nach Barafu abgestiegen. Ralf und ich haben am Krater übernachtet. Ralf hat heute morgen den Weg zum Gipfel eingeschlagen und ich bin im Sprint hinter einem Porter ins Tal. Warte hier mit Vera auf den Rest der Crew, auf Ralf und John." |
| 27.01.2010 Mi | Tagaufstieg zum Krater Camp und Kratertour Höhe des Camps in Meter: 5750 | keine Nachrichten von diesem Tag, erst Do der Nachtrag: (Ralf): "Der Gipfelsturmtag: Ralf und Vera bis Stella Point, Siri bis zum Gipfel COOL. Alles eine sehr große Qual! Jetzt Übernachtung im Krater. Kaum Luft zum Atmen!" |
| 26.01.2010 Di | Aufstieg zum Barafu Camp Höhe des Camps in Meter: 4600 | 16:25
Uhr (Siri): "Ralf und ich kommen gerade von 1,5 Std Training zurück.
Haben sogar ein Steinmännchen namens "kibi" gebaut. Vera hatte schwer
mit dem Aufstieg nach Barafu zu kämpfen und hat sich ausgeruht. Gleich
gibts Abendessen, bestimmt wie immer: Suppe, Hauptgang, Obst. Morgen
wird ein Hammertag, aber hoffentlich schaffen wir es zum Uhuru." 16:06 Uhr (Ralf): "So, Siri und ich haben nochmal trainiert, war gut. Morgen früh gehts los. Alles ist offen, schaun wir mal. Handyakku nur noch schwach." 11:25 Uhr (Ralf): "Wir sind nach 3,5 Std sehr anstrengendem Maschieren im Barafu Camp auf 4600m angekommen. Vera hat sich noch mehr gequält als wir beide. Die Guides sind klasse, machen einen prima Job. Unser Zelt steht sehr exponiert. Können die Vögel und Bussarde beobachten, wie sie mit der Thermik spielen. Aber es zieht hier!" 6:47 Uhr (Ralf): "Moin, bei uns alles bestens. Laufen gleich los. Ab morgen ursprünglich geplante Reihenfolge umgekehrt. Morgen erst Gipfel dann Krater. Wir machen morgens den Tagesaufstieg und sind mittags oben so Gott will." |
| 25.01.2010 Mo | Aufstieg zum Karanga Valley Camp Höhe des Camps in Meter: 4200 | 18:39 Uhr (Ralf): "Haben nochmal 2 Std Zusatz-Wandern gemacht. Abends ist es aber immer saukalt unter 0 Grad." 12:56 Uhr (Ralf): "Schnee vermissen wir nicht. Es ist Montag 13:45 Uhr. Sind nach gut 4 Std anstrengender Wanderung mit Kletterei im Karanga Camp angekommen. Sitzen mitten in den Wolken. Gleich gibts Lunch. Kletterei hat viel Spaß gemacht. Nachher noch Höhentraining." 11:46 Uhr (Siri):"Haben alle die große Wand durchstiegen, 1,5 Std mit Händen und Füßen, aber hat auch viel Spaß gemacht. Sind nach gut 4 Std schon im Karanga Camp und kriegen gleich warmes Mittagessen. Die Schüssel warmes Wasser zum Waschen wurde auch schon gebracht. Hier oben sehr wechselhaft aber zum Glück kein Regen." 6:10 Uhr (Ralf): "Frühstück in der Sonne auf 3950m. Eingemummelt wegen der Sonne. Nacht wie immer durchwachsen." |
| 24.01.2010 So | Aufstieg zum Barranco Camp Höhe des Camps in Meter: 3950 | 14:09 Uhr (Siri): ""Sind jetzt im Barranco Camp. Der Abstieg vom Lava Tower 4600m
war echt anstrengend und wir sind ziemlich platt. Zudem waren wir fast
den ganzen Tag in den Wolken und sogar mit etwas Regen auf dem Weg
runter. Jetzt klart es etwas auf und nach Kaffee und Snacks sind wir
einigermaßen wiederhergestellt und erkunden jetzt das Camp." 13:59 Uhr (Ralf): "Es ist Sonntag, 16 Uhr. Sind gerade im Barranco Camp angekommen. Heute gings zur besseren Akklimatisierung hoch zum Lava Tower auf 4600m dann wieder runter auf 3950m. Sind alle happy aber total kaputt. Keiner hat gr. Probleme. Unterwegs hatten wir Graupel. Vera und ich hatten leichtes Kopfweh, ist aber schon wieder weg. Ab jetzt solls auch besseren Empfang geben." 8:18 Uhr (Siri): "Jambo! Uns geht es gut, ein bisschen Sonnenbrand vor allem an den Händen und im Nacken. Ape Leez, unser Waiter, sorgt super für uns. Warmes Wasser zum Waschen und Thermoskanne für Tee und Kaffee. Haben gestern Ugali probiert, Nationnalgericht. Ganz lecker, aber Kartoffelbrei war besser. Wir haben heute abend wieder Netz." |
| 23.01.2010 Sa | Aufstieg zur Moir Hut Höhe des Camps in Meter: 4175 | An der Moir Hut gab es keinen Handy Empfang - dafür kam am So morgen folgende Nachmeldung: 8:21 Uhr (Ralf )"Hier ist es Sonntag 10 Uhr. Mal wieder Netzt vorhanden. Freitag schön am Shira Camp 1 angekommen. Erste Nacht mit Frost. Alles bestens. Es läuft gut, ist anstrengend und macht Spass. Samstag 6 Stunden zum Moir Hut. Wir waren die Einzigen - saucool. Nach einer Pause nochmal Trainingseinheiten von 1,5 Std . Super Blick auf dne Kili. Sehr sehr schön. Ohne Sonne wird es kalt. Weiteres heute abend!" |
| 22.01.2010 Fr | Aufstieg zum Shira Camp 1 Höhe des Camps in Meter: 3504 | "Habe
schlecht geschlafen und Kopfweh. Fühle mich nicht so gut. Heute wird es
anstrengend. Aber ich denke, es geht schon. Hier leider kein Netz" 11:47 Uhr: "So, es ist hier 14 Uhr. Es ist zwar ganz schön anstrengend, aber es läuft bei allen eigentlich ganz gut. Kopfweh ist fast weg. Zwei Guides begleiten uns immer, die Porter eilen voraus. Es ist total schön hier. Die Baumgrenze ist schon passiert! Grüße an den Rest!" |
| 21.01.2010 Do | Registration, Fahrt zum Landorrosi Gate (2200m); Aufstieg zum Big-Tree Camp Höhe des Camps in Meter: 2750 | 5:56
Uhr: "Haben gut geschlafen und sind jetzt neue Menschen. Nachher gehts
los. Erstmal lange Fahrt und dann noch 3-4 Stunden wandern. Ich kanns
noch gar nicht glauben. Bis jetzt alles bestens. Hotel in super Lage.
Cool!" Am Big-Tree Camp gab es keinen Handy Empfang - dafür kamen einein Tag später am Mittag auf einmal alle Nachmeldungen: "Heute gings erst einmal nach Moshi zu Chaggatours und dann zum Treffpunkt mit den Trägern. Danach Fahrt zum Londorossi Gate (3 Std). Dann die Abenteuer-Fahrt zum Startpunkt der Lemotsho Route über die schlimmste Straße des Landes. 3 Std Wanderung durch den Wald zum Big-Tree Camp. Hier alles super aber kein Netz!" |
| 20.01.2010 Mi | Ankunft 6.40 Uhr; Briefing und Vorbereitungstag 1 stündige Fahrt nach Moshi, Kilemakyaro Lodge | 18:06 Uhr "Heute Briefing und Relax Day. Das Packen war schwierig. Jetzt gehts Essen!" 15:05 Uhr: "Hatten eben Briefing: heute noch umpacken in Tragesäcke, morgen gegen 9h Abfahrt, loswandern dann erst gegen 3h wegen Transfer zum Start usw. Hier jetzt etwas Regen, aber die Wolken am Kili steigen auf. Hoffentlich können wir ihn heute abend nochmal sehen, so wie heute früh. Sind noch müde vom Flug, werden nachher nicht alt." Wer sich das Hotel der Drei mal näher ansehen möchte klickt hier! 05:10 Uhr: "Im Flugzeug zu warm, manchmal ruppig und wenig Schlaf. Sonst aber alles gut. Fahren gerade zum Hotel." |
| 19.01.2010 Di | Abflug 20:15 Uhr von FFM mit Condor nach Moshi | Um
17 Uhr trifft sich das Expeditionsteam am Flughafen, Halle C. An den
Condor Schaltern ist wenig Betrieb, so können die Drei schnell
einchecken und auch noch Sitzplätze nebeneinander ergattern. Weil
jeder einen großen Rucksack als Handgepäck hat, wird auch dieser
beim Check-In gewogen und darf nicht schwerer als 6kg sein. Klappt gerade so! |
| 16.01.2010 | ![]() ![]() | |
| 08.12.2009 | Mein grosses Abenteuer steht in genau 7 Wochen bevor: ich besteige den Kilimanjaro, den höchsten Berg von Afrika.Wow, das Ding ist 5895 Meter hoch und bietet in mehreren Klimazonen alles was das Herz begehrt. So kann man von +40 bis -20 Grad Celsius ne Menge verschiedener Kleidung ausprobieren. Heute versuchen jährlich ca. 15.000 Konkurrenten den Berggipfel zu erklimmen. Ein paar Besteiger (ca. 15?) lassen pro Jahr dabei ihr Leben am Berg. Etwa 20 - 30 % der Abenteurer erreichen den Gipfel, wegen der Höhe nicht und müssen aus gesundheitlichen Gründen umkehren. Um diese Quote zu senken fliege ich jetzt am 19. Januar 2010 mit meinem Expeditionsteam (Siri, Vera) nach Tanzania. Diese individuell geplante Tour gibt mir seit einiger Zeit nen extra Kick. Ich empfinde es als total spannend sich mit den notwendigen Vorbereitungen auseinander zu setzen. Ich denke, bei unserem Gipfelsturm über die allerschönste Aufstiegsroute, wird unsere Mannschaft vor Ort (Guide, Assistent-Guide, Koch, Kellner, Träger usw.) aus ca. 15 - 20 Chagga (Einheimischen ) bestehen. Nach bestandener Bergtour werden wir noch auf Dr. Grizimeks Spuren wandeln und seinen liebsten Ort den Ngorongoro-Krater in einer Safari-Tour besuchen. Damit geht ein weiterer grosser Wunsch von mir in Erfüllung. |
Kein anderes Land als Tanzania hat mehr Nationalparks (15 Stück + den Ngorongoro-Krater), oder einen so schönenund hohen Berg (ist ja schliesslich der höchste Berg Afrikas und der höchste alleinstehende Berg der Welt). Tanzania hiess übrigends während der deutschen Besatzungszeit (1890 - 1920) "Deutsch-Ost-Afrika", den Berggipfel nannte man "Kaiser-Wilhelmsspitze". Damals war es der höchste Berg Deutschlands. Er wurde nach vielen Jahren der Fehlversuche 1889 von Hans Meyer und Ludwig Purtscheller erstbestiegen. In 20 Jahren werden alle Gletscher weggeschmolzen sein, drum muss ich schnell auffi, auffn Berg. Liebe Grüsse Euer Ralf (Expeditionsleiter) |